11 Punkte, die es über Schlafparalyse zu wissen gibt

Den meisten Menschen wird nicht bewusst sein, dass sie an einer Störung namens Schlafparalyse leiden. Es handelt sich um ein Phänomen, das bei vielen Personen schon einmal aufgetreten ist – ob sie sich daran erinnern oder nicht. Wer unter dieser Erkrankung leidet, erlebt beim Erwachen eine Unfähigkeit sich sofort zu bewegen oder zu sprechen.

Während der Körper versucht, aus einer Tiefschlafphase herauszufinden und auf die Realität umzuschalten, prescht der Wille vor und erlebt die Verzögerung als Kontrollverlust. Manche Menschen berichten, wie sie statt aufzustehen nur mit den Zehen wackelten. Manchmal vermischt das Bewusstsein Inhalte aus den Träumen mit der realen Situation. Dabei kann der Betroffene je nach Schweregrad sogar Halluzination erleben und dementsprechend Zustände von Angst und Panik durchmachen, während objektiv keine Bedrohung besteht.

Beschreibungen, die sich dem Phänomen bei älteren Frauen nähern, reichen weit zurück. In künstlerischen Interpretationen wie Fuselis „Albtraum“ von 1781 schwingt der Faktor Sexualität in Gestalt eines reitenden Imps mit, der sich auch in Volksgeschichten wiederfindet.

Welche Ursachen liegen den mysteriösen Symptomen zugrunde?

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Forscher versuchen seit Langem den Ursachen der Schlaflähmung auf die Spur zu kommen, doch bisher konnte außer Stress und Überbelastung keine letztgültige Erklärung gefunden werden.

Eine wahre Gefahr besteht nicht

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Ein Schlüssel liege darin, sich in diesen schwierigen Momenten des Getrenntseins von Körper und Geist nicht an Angst und Panik zu verlieren, sondern sich selbst mit einstudierten Mantras zu beruhigen, weil gewiss sei, dass der unangenehme Zustand vorbeigehen werde, so ein Ratgeber.